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Küchen-Konzert: Vorwerk macht seine Stores zu Mini-Festivals

Normalerweise werden in Vorwerk-Stores Thermomix-Geräte vorgeführt oder Staubsauger getestet. Ende Juni sollen dort stattdessen Gitarren erklingen, Singer-Songwriter auftreten und kleine Konzertabende stattfinden. Mit der „Vorwerk Festival Night“ startet das Unternehmen gemeinsam mit der Plattform SofaConcerts ein ungewöhnliches Musikformat: Am 26. Juni verwandeln sich bundesweit 30 Vorwerk-Stores zeitgleich in kleine Live-Bühnen.

Die Veranstalter sprechen vom „größten kleinsten Festival Deutschlands“. Das Konzept setzt bewusst auf das Gegenteil klassischer Großevents. Statt Tausender Besucher vor großen Open-Air-Bühnen geht es um intime Konzerte in wohnzimmerähnlicher Atmosphäre – mitten zwischen Küchengeräten und Haushaltsprodukten.

Konzerte zwischen Thermomix und Kobold

Die Idee hinter dem Format: Nähe statt Masse. Vorwerk knüpft damit an seine Markenwelt rund ums Zuhause an. SofaConcerts wiederum ist bekannt für kleine Live-Auftritte in privaten Wohnzimmern oder ungewöhnlichen Orten.

„Normalerweise kommt Vorwerk ins Zuhause der Menschen – jetzt kommen die Menschen in das Zuhause von Vorwerk“, sagt Sido Jan Hofman, Vorstand von Vorwerk Deutschland. Gemeinsam mit SofaConcerts wolle man ein „nahbares Live-Erlebnis“ schaffen, das Gemeinschaft und Begegnung in den Mittelpunkt stelle.

Auch SofaConcerts sieht in der Kooperation einen ungewöhnlichen, aber passenden Ansatz. Gründerin Miriam Werkmann spricht von einem Format, das „alte und neue Vorwerk-Fans“ zusammenbringen könne. Die Erfahrung mit kleinen, kuratierten Konzerten sei dabei ein zentraler Bestandteil des Konzepts.

Rising Artists statt Mainstream-Line-up

Das Festival setzt auf Künstler, die bereits Bühnenerfahrung gesammelt haben, zugleich aber besonders in kleinen Konzertsettings funktionieren sollen. Zum Line-up gehören unter anderem Samuel Rösch, Josh Island, Phil Siemers, Diana Ezerex sowie MYLLER.

Auch Newcomerinnen wie jules sollen auftreten. Sie stand bereits als Support-Act von Lenny Kravitz auf der Bühne der Jazzopen.

Insgesamt sind 30 Acts in 30 Städten geplant. Das Spektrum reicht von Indie-Folk über Soul bis Deutschpop. Jede Filiale erhält dabei ihr eigenes Konzertprogramm.

Tickets gibt es nur per Verlosung

Klassische Ticketverkäufe wird es nicht geben. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich über eine Verlosung. Interessierte können sich online registrieren und ihren Wunsch-Store auswählen.

Die Veranstalter versprechen damit bewusst ein exklusiveres Erlebnis mit begrenzter Besucherzahl. Gerade die kleine Größe der Veranstaltungen soll Teil des Konzepts sein.

Diese Städte sind dabei

Unter anderem finden Konzerte in Berlin, Hamburg, Köln, Dresden, München, Kiel oder Wuppertal statt. Auch kleinere Standorte wie Offenburg, Reutlingen oder Oldenburg gehören zum Festivalnetzwerk.

Das vollständige Programm sowie die Anmeldung zur Ticketverlosung finden Interessierte unter Vorwerk Festival Night bei SofaConcerts.

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