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Das Mairübchen: So wird das feine Gemüse zubereitet

Das Mairübchen, auch Nevette, franz. Navet genannt, ist eine Gemüsepflanze und eine besondere Form der Speiserübe.  Mairüben tragen ihren Namen, weil sie im zeitigen Frühjahr gesät werden und im Mai geerntet werden können.

Mairübchen sind unter anderem in Frankreich, England und Japan ein sehr beliebtes Gemüse und findet nun auch bei uns immer mehr Anklang.

Mairübchen sind von der Knolle mit zu den Blättern essbar. Das Rübchen und die Blätter können roh zum Beispiel in den Salat gegeben werden, gedünstet wird ein schöne Gemüsebeilage aus beidem, und auch das Braten macht das Mairübchen gerne mit.

In jedem Fall wird das Mairübchen zunächst gewaschen und dünn geschält. Je nach Belieben wird das Mairübchen danach geraspelt, halbiert, geviertelt oder im Ganzen in den Topf mit kochendem Salzwasser gegeben. Die Blätter kann man wie Spinat zubereiten. Nach rund 10 bis 15 Minuten ist die Navette gar und kann weiterverarbeitet werden.

Viele Ballaststoffe

Die bekanntesten 2 Sorten sind:

Die Mairübchen der Züchtung „Primera“ sind in der oberen Hälfte rosa gefärbt und haben einen feinen, Kohlrabi ähnlichen Geschmack.

Mairübchen der Züchtung „Golden Ball“ haben besonders bei früher Ernte ein zartes, gelbes Fleisch. Das raschwüchsige Wurzelgemüse stellt im Frühjahr eine gute Ergänzung des frischen Gemüsesortiments dar und liefert als Zweitfrucht im Herbst angebaut ein feines Vorratsgemüse für den Winter. Man kann sie bereits nach 8 Wochen ernten. Diese Mairübchen-Sorte hat ein feines Aroma, mit einem Hauch von mildem Meerrettich.

Die Rübchen enthalten viele Ballaststoffe, Vitamine, Eiweiß und Senföl.

Mairübchen zubereiten

Hier ist ein schnelles Pfannengericht mit Mairübchen: Mairübchen-Kartoffel-Pfanne mit Kräutern und optional Schinken, in etwa 30 Minuten fertig. Das Gericht wird aus vorgekochten oder kurz blanchierten Kartoffeln und Mairübchen in der Pfanne goldbraun gebraten und bleibt schön herzhaft.

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g Mairübchen

  • 300 g kleine Kartoffeln

  • 1 kleine Zwiebel

  • 2 EL Olivenöl oder Butter

  • 100 g Schinkenwürfel oder vegetarisch weglassen

  • 1 TL Thymian oder Kräuter der Provence

  • Salz und Pfeffer

  • etwas Petersilie

  • optional: 1 Knoblauchzehe, Chiliflocken

Zubereitung:

  1. Mairübchen schälen und in Würfel oder dünne Spalten schneiden. Kartoffeln ebenfalls würfeln und 3 Minuten in Salzwasser vorkochen, dann abgießen.

  2. Zwiebel fein hacken und in einer großen Pfanne in Öl oder Butter glasig anbraten.

  3. Mairübchen, Kartoffeln und Schinkenwürfel zugeben und alles bei mittlerer bis etwas höherer Hitze etwa 10 bis 12 Minuten braten, bis es leicht gebräunt ist.

  4. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken, am Ende Petersilie darüberstreuen.

Für mehr Frische passen auch Frühlingszwiebeln oder ein Klecks Joghurt dazu. Wenn du es vegetarisch willst, nimm statt Schinken einfach etwas mehr Kräuter und einen Spritzer Zitronensaft.